Soziale Phobie überwinden ohne Therapie mit diesen 5 Selbsthilfe Tipps

Viele Menschen leiden mehr oder weniger unter sozialen Ängsten. Ca. 7-16% aller Menschen leiden einmal im Leben an einer sozialen Phobie, wobei Frauen fast doppelt so häufig betroffen sind. Ohne Selbsthilfe oder Therapie neigt diese Art psychische Erkrankung dazu, sich fest zu setzen, also chronisch und immer intensiver zu werden.

Wie entsteht eine soziale Phobie? 

Die soziale Phobie ist in den meisten Fällen eine erlernte Angst. In den wenigsten Fällen spielen genetische Faktoren eine Rolle. In jedem Fall kann die soziale Angst stark geschwächt oder sogar überwinden werden. Doch wie? Mit einer Therapie? Die meisten Psychologen können sehr gut diagnostizieren, kennen jedoch nicht die besten Übungen, um eine soziale Phobie überwinden zu können.

Wie kann die Soziale Phobie behandelt und bekämpft werden?

Bei der Sozialen Phobie bieten sich zum Beispiel die Vermittlung von sozialen Fertigkeiten sowie kognitive Therapieansätze an. Wenn Sie unter sozialen Ängsten leiden, dann werden Sie unsicher sein, welches Verhalten in welchen sozialen Situationen angebracht ist. Zudem fehlt Ihnen, bedingt durch die umfassende Vermeidung sozialer Situationen, oft die entsprechenden Fertigkeiten. Hier empfiehlt sich der Einsatz von Rollenspielen, in denen Sozialphobiker lernen und einüben, wie Sie sich in Angst auslösenden Situationen verhalten könnten. Darüber hinaus ist es aber auch notwendig, Ihre Wahrnehmungen und Erwartungen, die in den Angst auslösenden Situationen auftauchen, zu verändern.

Der effektivste Weg zur Veränderung von Wahrnehmungen und Erwartungen bei Sozialphobiker, ist oft das direkte Erleben belastender Situationen und ihre schrittweise Bewältigung. Bei einer Konfrontation können Sie erlernen, dass das konkrete Ergebnis der belastenden Situation keineswegs mit der befürchtenden Angst oder Katastrophe übereinstimmt. Diese Erfahrung verändert die Erwartungen eines Sozialphobiker an zukünftige Situationen. 

Soziale Phobie – Durchbrechen Sie den Angstkreis

Der Angstkreis ist eingeteilt in die Bereiche Wahrnehmung, Angst, Gedanken, körperliche Veränderungen und körperliche Symptome. In jedem dieser Bereiche kann der Einstieg in den Angstkreis erfolgen und dieser in Gang gesetzt werden. Wie beispielsweise durch eine vermeintlich bedrohliche Situation durch das Lesen eines Artikels über Herzkrankheiten oder durch die Wahrnehmung von Veränderungen im eigenen Körper. Nehmen Sie zum Beispiel wahr, dass Ihr Herz aus irgendeinem Grund schneller schlägt, haben Sie das Gefühl, nicht mehr richtig durchatmen zu können. Der Angstkreis zeigt deutlich, dass die körperlichen Symptome der Angst stärker werden, wenn Sie besonders auf sie achten. Je ängstlicher Sie werden, desto stärker werden auch die körperlichen Symptome. Wenn Sie sehr ängstlich sind, neigen sie zu einer Überinterpretation physiologischer Empfindungen, wie zum Beispiel erhöhten Herzschlages.
 

Der Lebensstil beeinflusst die Soziale Phobie

Mit einer Sozialen Phobie leben, ist für Sie sicher nicht einfach. Sozialphobiker können jedoch neben der Psychotherapie und der medikamentösen Therapie mit Psychopharmaka durch die Veränderung Ihres Lebensstils und Ihrer Ernährung viel gegen die Ängste und der Sozialphobie tun. So verstärken Stress, falsche Ernährung und Schlafmangel die Angstzustände. Bauen Sie Stress ab, gönnen Sie sich regelmäßige Pausen und motivieren Sie sich zur Selbsthilfe. Wichtig sind Aktivitäten, die Sozialphobiker entspannen und Ihre Angst lösen. Bestens bewährt haben sich Yoga, Meditation und Entspannungsübungen, wie Autogenes Training oder Atemübungen zur Bewältigung einer Sozialphobie. Weiterhin spielt die Ernährung bei der Sozialen Phobie eine wichtige Rolle.

Achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung aus Lebensmittel besteht, die viele Nährstoffe enthalten. Mineralstoffe und Vitamine sind für die optimale Versorgung des Gehirns unbedingt notwendig. Ist unser Gehirn optimal versorgt,werden Substanzen produziert, die Angstzustände erst gar nicht entstehen lassen. Auch sehr gut geeignet um Angstzustände aufzulösen sind hochwertige Proteine. Auch wertvolle Öle, wie zum Beispiel extra natives Olivenöl, Hanföl oder Leinöl und Gemüse mit einem geringen Stärkeanteil. Vergessen Sie nicht, dass Sie auch mit Hilfe der Homöopathie Ihre Soziale Phobie lindern können. Es gibt verschiedene homöopathischen Mittel, die bei einer Sozialen Phobie zur Anwendung gelangen. Zum Beispiel kann Ihnen das Mittel Lachesis mutus bei Angstzuständen und mangelndem Selbstvertrauen oder Schüchternheit helfen. Calcium Carbonicum ist ebenfalls ein homöopathisches Mittel, das Ihnen ebenfalls bei der Behandlung der Sozialphobie helfen kann.

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